postkarte aus worpswede

 

also ich und worpswede, oder um höflich zu sein, worpswede und ich haben erst seit der erster bagalutenwiehnacht, an der wir teilhatten, ein verhältnis. seitdem hat es sich aber vertieft. freund stoppok wohnt hier, eine freundin hatte hier einen stipendiatsaufenthalt, der ort ist fast pitoresk und seit ich das buch „der mann der durchs jahrhundert fiel“ von moritz rinke las….und dieses jahr wieder 2 tage livemusichall bagalutenwiehnacht. mein erster weg führte mich heute zu diesem lachenden budda von hoeger. diese figur hat mir über einige schwere zeiten geholfen und überhaupt, ich liebe sie und sieh da, man hat sie, zwecks wetterschutzes, in eine bushaltestelle gesetzt. in eine lebensbejahende in graustem grau gehaltene holzkiste. ich verneig mich vor allen verantworlichen in dieser künstlerdeponie worpswede. also besser hätt ichs auch nicht machen können und es fügt sich nahtlos in die geschichte dieser figur. sie wurde 1914 von einem gewissen hoeger geschaffen, der dann später unbedingt nazi sein wollte, aber die fanden er würde entartete kunst machen. ob dieser lächerlichkeit menschlichen wollens und planens, hat sich sein budda schon 1914 totgelacht. egal heute abend show nr 2 und das publikum heute muss sich anstrengen, weil das publikum gestern war der knaller. ich liebe tänzerinnen auf der bühne bei beine arsch und titten.
ich wünsche ein wunderbares restwochenende.
die göttin der musik ist mit uns. für alle essen
es grüsst die stimme der vernunft

 

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